12.05.2012
Wirbelsäulenzentrum Trier beteiligt sich am internationalen Wirbelsäulenregister der European Spine Society
Seit Start des Wirbelsäulenzentrums im Oktober 2011 wurden bereits Operationsdaten und Outcomescores von knapp 100 Patienten erfasst und elektronisch registriert.
Seit Start des Wirbelsäulenzentrums im Oktober 2011 wurden bereits Operationsdaten und Outcomescores von knapp 100 Patienten erfasst und elektronisch registriert.
Die Logistik der Datenerhebung wird durch die Ärzte, die Pflege und vor allem das Sekretariat des Wirbelsäulenzentrums (Corina Kiemes und seit Februar 2012 auch Daniela Steinhauser) bewerkstelligt.
Initial wurden ausschließlich die Daten von Patienten, die einer instrumentierten Halswirbelsäulenoperation unterzogen wurden erfaßt, inzwischen werden systematisch alle Patienten mit Halswirbelsäulenoperationen und instrumentierten Operationen der thorakolumbosakralen Wirbelsäule in der Neurochirurgie erfaßt. Ein besonderes Augenmerk wird auf Vollständigkeit der Daten und erweiterte Outcomescores gelegt.
In Kooperation mit dem MVZ Neurochirurgie der Barmherzigen Brüder Trier werden auch die Daten und Outcomescores entsprechender Nachuntersuchungen erfaßt. Somit ergibt sich für die Behandlung der betroffenen Patienten ein vollständiges Ergebnis über die Behandlungsqualität und eine sogenannte Comparative Effectiveness Research wird ermöglicht.
Das internationale Register erlaubt den nationalen und internationalen Ergebnisvergleich. In kürzester Zeit hat sich somit das Wirbelsäulenzentrum Trier zu einer der am meisten beitragenden Klinik entwickelt, wobei auf dem Gebiet der Outcomescores und Nachuntersuchungen das Wirbelsäulenzentrum Trier eine Vorreiterrolle einnimmt.
Eine Ausweitung der Datenerhebung auf einen Großteil der Patienten des Wirbelsäulenzentrums in den nächsten eineinhalb Jahren ist geplant. Ziel dieser Bestrebungen ist eine stetige Qualitätskontrolle und Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen.


